Sembos vietų vardai – istorijos šaltinis
| Author |
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Blažienė, Grasilda |
| Date | Volume | Start Page | End Page |
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2002 | 53 | 15 | 21 |
Im Beitrag werden die samländischen Siedlungsnamen und ihr Aussagewert für die Siedlungsgeschichte im Samland besprochen. Das Samland übertraf die anderen altpreussischen Landschaften durch seine Bewohnerzahl. Die wichtigsten altpreussischen Sprachdenkmäler sind in die samländische Mundart übersetzt worden. Die größte Dichte der altpreussischen Ortsnamen zeigt auch Samland. Die altpreussische Sprache hielt sich am längsten im Samland. Die samländischen Ortsnamen wurden von den deutschen Schreibern niedergeschrieben, denen die altpreussische Sprache unverständlich war, insbesondere im 13. Jh. Im Faszikel „Die baltischen Ortsnamen im Samland", auf den sich die Autorin stützt, sind 821 Ortsnamen besprochen worden. 495 sind bis zum Zweiten Weltkrieg überliefert worden. 336 Namen gelten als Wüstungen. Die Siedlungsnamen erlauben einen Blick auch auf die Geschichte des Landes zu werfen. Als wichtigstes methodologisches Kriterium bei siedlungsgeschi¬chtlichen Überlegungen ist die zuverlässige Materialsammlung aus den handschriftlichen Quellen hervorzuheben. Die Quellen sind unterschiedlich, aber sie müssen von den Namenforscher und Historikern bearbeitet werden, weil der Namenforscher die Sprache jedes Folianten berücksichtigen muß. [...]