Please use this identifier to cite or link to this item:https://hdl.handle.net/20.500.12259/32682
Type of publication: Straipsnis kitose duomenų bazėse / Article in other databases (S4)
Field of Science: Filologija / Philology (H004)
Author(s): Eidukevičienė, Rūta
Title: Šeimos romano žanro transformacijos šiuolaikinėje vokiečių literatūroje
Other Title: Wandel der gattung familienroman in der deutschen gegenwartsliteratur
Is part of: Darbai ir dienos. Kaunas : Vytauto Didžiojo universiteto leidykla, 50 (2008)
Extent: p. 157-178
Date: 2008
Keywords: Šeimos romanas;Žanro transformacijos;Vokiečių literatūra;Family affair;Genre transformation;Germany literature
Abstract: In der neuesten deutschsprachigen Literatur stellen historische Familienromane zweifellos ein Trendthema dar, was in dem Artikel am Beispiel zweier mit dem renommierten Deutschen Buchpreis ausgezeichneter Bücher, nämlich der Romane Es geht uns gut (2005) von Arno Geiger und Die Mittagsfrau (2007) von Julia Franck, gezeigt wird. Im Bezug auf mehrere literarische Texte sowie literaturwissenschaftliche Studien werden zunächst die Hauptgründe für die Popularität der Erinnerungsliteratur (Veränderungen im sozialen Gefüge, gestiegenes Interesse an Gedächtnisdiskursen, die Wirkung von literarischen Moden usw.) sowie die Entwickung der Gattung Familienroman erläutert. Ende der 70er Jahre begann mit Christoph Meckel und Peter Härtling die Abrechnung mit der Generation der Eltern, wobei in erster Linie die Fragen der Schuld und Veranwortung vor dem historischen Hintergrund thematisiert wurden. Heutzutage findet der Familienroman seine Fortsetzung in den rekonstruierten, wenn auch autobiographisch geprägten bis in die dritte Generation reichenden Familiengeschichten, in denen die Dimensionen des Vergessens und Erinnerns, Verschweigens und Erzählens in den Mittelpunkt rücken. Die beiden untersuchten Romane, in denen die Autoren bis in die Frühzeit des 20. Jahrhunderts gehen und Lebensentwürfe mehrerer Generationen präsentieren, verdeutlichen den Versuch der Enkelgeneration, den unbekannten bzw. kaum bekannten Vorfahren eine Gestalt zu geben. Die Romananalyse beweist, dass in den neuesten Familienromanen im Unterschied zu der „Väterliteratur“ der 70er und 80er Jahre weniger um Abrechnung als um eine auf Erfindung beruhende Rekonstruktion der familiären Umstände sowie die Bestimmung der eigenen Position in der genealogischen Kette geht.[...]
Internet: https://eltalpykla.vdu.lt/1/32682
https://www.vdu.lt/cris/bitstream/20.500.12259/32682/1/ISSN2335-8769_2008_N_50.PG_157-178.pdf
https://hdl.handle.net/20.500.12259/32682
Affiliation(s): Vytauto Didžiojo universitetas
Appears in Collections:Darbai ir dienos / Deeds and Days 2008, nr. 50
Universiteto mokslo publikacijos / University Research Publications

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