Please use this identifier to cite or link to this item:https://hdl.handle.net/20.500.12259/52665
Type of publication: Kitos knygos / Other books (K4d)
Field of Science: Filosofija / Philosophy (H001)
Author(s): Donskis, Leonidas
Title: Freiheit und Zugehörigkeit : europäischer Kanon, kulturelle Identität und postmoderne Krise
Other Title: Modernity in crisis : a dialogue on the culture of belonging
Extent: 342 p
Publishing data: Wiesbaden : Springer
Date: 2014
Note: Orig. antr. : Modernity in crisis : a dialogue on the culture of belonging / L. Donskis. New York (N.Y.) : Palgrave Macmillan, 2011. 205 p
Keywords: Postmodernity;Cultural identity;Political identity
ISBN: 9783658013356
Abstract: Das Buch befasst sich mit der oft beschworenen Krise der Moderne. Worin unterscheidet sich diese heute von anderen Krisen der Neuzeit? Donskis eröffnet verstörende Einblicke in die Problematik unserer desorientierten Identität. Der Unterschied zwischen Privatheit und Öffentlichkeit verschwindet. Ein Unbehagen begleitet die Postmoderne. Aus diesem Unbehagen erwachsen Ängste. Der Autor erkennt aber auch deren Kehrseite, die oft geradezu zwanghaft anmutende Selbstdarstellungssucht moderner Menschen als ein Spiel mit Identitäten. Er richtet das Augenmerk auf den ins Wanken geratenen kulturellen Kanon Europas und die damit verbundene Zersetzung des Gefühls kultureller Zugehörigkeit. Donskis verbindet die Politische Philosophie mit einer Philosophie der Kultur. Er beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Macht, Widerspruch und Ohnmacht in der europäischen Kultur der Postmoderne und ihrer Politik. Es ist der polemische Text eines mitteleuropäischen Philosophen, Ideenhistorikers und Publizisten, der die gegenwärtigen Fragen zur kulturellen und politischen Identität nicht nur für Ost- und Mitteleuropa stellt: Was bedeutet uns Freiheit? Ist sie nur noch ein Relikt unserer Privatsphäre oder erfordert sie im Gegenteil unsere Teilnahme an einer Öffentlichkeit, die immer mehr von den solipsistischen Erfahrungen eines virtuellen Publikums und von populären Spektakeln beherrscht wird? Wie wird die Öffentlichkeit der Zukunft aussehen? Wird sie aus einer amoralisch technokratischen Politik uneinlösbarer Glücksverheißung bestehen? Oder gilt weiterhin, dass „mehr als Glück letztlich das Gefühl von Zugehörigkeit zählt? Denn ein Mensch braucht nicht den Weltraum zu erobern; ein Mensch braucht ein anderes menschliches Wesen“. ​
Internet: https://hdl.handle.net/20.500.12259/52665
Affiliation(s): Politikos mokslų ir diplomatijos fakult.
Politologijos katedra
Vytauto Didžiojo universitetas
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