Please use this identifier to cite or link to this item:https://hdl.handle.net/20.500.12259/57363
Type of publication: Straipsnis kituose recenzuojamuose leidiniuose / Article in other peer-reviewed editions (S5)
Field of Science: Filologija / Philology (H004)
Author(s): Antanaitytė, Irma
Title: Das Bild der Deutschen in den Werken von Ieva Simonaitytė / Übersetzt von Arthur Hermann
Is part of: Annaberger Annalen : über Litauen und deutsch-litauische Beziehungen. Bammental : A Herrmann [u.a.], 2017, nr. 25
Extent: p. 84-95
Date: 2017
Note: eISSN 2566-767X
Keywords: Simonaitytė Ieva;Lietuvių literatūros klasika;Vokietijos vaizdai;Simoneit Ewa;Litauischen Literaturklassikern;Die Bilder der Deutschen;Imagologischer Zugang
Abstract: Ieva Simonaitytė (Ewa Simoneit, 1897-1978) gehört zu den litauischen Literaturklassikern. Sie war eine talentierte Heimatschriftstellerin, die in ihren Werken ausschließlich über Ostpreußen1, genauer gesagt über den Teil Ostpreußens, der nach 1919 Memelland genannt wurde, schrieb und in ihren Romanen die Schicksale der sogenannten Preußisch- oder Kleinlitauer2 darstellte. Die Autorin fühlte sich als Memellitauerin, sie wurde in der Nähe von Prökuls (Priekulė) geboren und lebte nach dem Anschluss des Memellandes an Litauen 1923 weitgehend in Memel (Klaipėda). Nach der erzwungenen Rückgabe des Memelgebietes an das Deutsche Reich 1939 wohnte sie zuerst in Kaunas, nach 1945 in Vilnius, wobei sie nach 1960 jeden Sommer in ihrem Haus in Priekulė verbrachte. Das Beschreiben ihrer Heimat hielt sie für ihre schriftstellerische Pflicht und Tugend.3 In ihren Romanen kreuzen sich die Interessen der multikulturellen Bewohner dieser Region, vor allem der Memellitauer und der Memeldeutschen. Die Beziehungen zwischen den Völkern tragen zu der Dynamik der literarischen Erzählungen bei und sind das eigentliche Motiv ihrer Thematik. Die Formulierung „Beziehungen zwischen den Völkern“ passt hier nur bedingt, denn die Preußisch- bzw. Kleinlitauer wie auch die späteren Memellitauer bildeten eher eine ethnische Gruppe, im politischen Sinne gab es sie nicht. Nichtsdestoweni-ger spricht Simonaitytė in ihrem Werk von „Volk“, und diesen Begriff übernehmen auch wir in diesem Beitrag. Das Bild der Deutschen wird hier nachgezeichnet vor allem anhand der beiden wichtigsten Romane: „Aukštujų Šimonių likimas“ (1935) und des zwei Bände umfassenden als Hauptwerk bewerteten4 Romans „Vilius Karalius“ (1. Bd. 1939, 2. Bd. 1956). Darüber hinaus werden auch andere Erzählungen, wie „Pikčiurnienė“ (1953), „Pavasarių audroj“ (1938), „Be tėvo“ (1941) und „Paskutinė Kūnelio kelionė“ (1971)[...]
Internet: http://annaberger-annalen.de/jahrbuch/2017/7%20AA%2025%20Antanaityte.pdf
http://annaberger-annalen.de/jahrbuch/2017/7%20AA%2025%20Antanaityte.pdf
Affiliation(s): Humanitarinių mokslų fakultetas
Vytauto Didžiojo universitetas
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